Allgemeine vorvertragliche Information nach § 3 Abs. 2 und 3 WBVG
 
Inhaltsverzeichnis
  1. Herzlich Willkommen
  2. Was ich noch fragen wollte ...
  3. Anlage 1 (Angehörigenratgeber)
  4. Anlage 2 (Kostenaufstellung)
  5. Anlage 3 (Zusatzleistungen)
  6. Druckversion (pdf)

  Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen, verehrte(r) Herr / Frau Mustermann

Liebe(r) Mitbewohner(in), liebe Angehörige

im Seniorenwohn– und Pflegeheim

"Zum Lietzberg" GmbH

Uns liegt viel daran, dass Sie sich in unserem Hause wohl fühlen und wünschen Ihnen eine schnelle und gute Eingewöhnungszeit.
Haben Sie Wünsche und Fragen, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Um einige Fragen im Vorfelde zu beantworten und den Heimeinzug zu erleichtern, geben wir Ihnen gerne diese vorvertragliche Informationen an die Hand.


Geographische Lage
Unser Haus liegt direkt an der Ilmenau zwischen Bienenbüttel, Wichmannsburg und Bad Bevensen. Infrastruktur ist nicht vorhanden, kann aber von uns jederzeit organisiert werden. Die ruhige Lage und die schöne Aussicht sind die Stärken dieses Hauses.

Räumliche Beschreibung der Einrichtung
Seit dem 01.03.1999 betreuten wir max. 28 Bewohner in den verschiedensten Pflegestufen. Durch Umbaumaßnahmen wurde die Einrichtung zum 01.03.2004 auf 34 Pflegeplätze erweitert. Die 11 Doppelzimmer haben eine Größe von ca. 35 qm. Die 12 Einzelzimmer haben eine Größe von ca. 25 / 35 qm. Alle Zimmer haben einen großen Balkon mit einem wunderschönen Panoramablick auf die Ilmenau.
Die Einrichtung besteht aus 3 Ebenen.
Zimmer 31 – 38: Kellergeschoß mit Terrasse (in grün gehalten), behindertengerechte Pflegedusche und eine Pflegewanne.
Zimmer 12 – 18: Erdgeschoß (in blau gehalten), hier befindet sich auch der Speisesaal, die Küche und das Dienstzimmer, ebenfalls der Aufenthaltsraum.
Zimmer 21 – 28: Obergeschoß (in gelb gehalten), hier befinden sich auch ein Pflegebad und eine separate Pflegedusche, sowie ein weiterer Aufenthaltsraum.

Ausstattung der Zimmer
Zur Ausstattung der Zimmer gehören ebenfalls:
Ein elektrisches Pflegebett, ein Schrank, Übergardienen, ein Telefon- und ein Fernsehanschluss, PC gesteuerte Notrufanlage, Rauchmeldeanlage, Lampen, Tisch, Stühle bzw. Sessel, Briefkasten und eine eigene Haustürklingel, falls man das Anklopfen nicht hören kann. Einzelheiten und individuelle Wünsche werden im Heimvertrag geregelt.

Weitere Kleinmöbel könnten ggfs. von der Einrichtung gestellt werden.
Jedoch sehen wir es lieber, wenn die Bewohner ihre eigenen Möbel mitbringen, um den Einzug zu erleichtern und ihnen das Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Die Zimmer sollten dann aber auch einem gewissen Standard entsprechen.

Die Dekoration der Wände durch Regale, Bilder usw. wird grundsätzlich vom unserem Hausmeister durchgeführt. Natürlich gehen wir dabei auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Alle Zimmer sind mit wischbaren Fußböden ausgelegt.
Die Nasszelle bietet einen rutschfesten Fußboden, Toilette und Waschbecken, Haltegriffe, ggfs. Toilettensitzerhöhung und Notrufanlage.

Durch einen Fahrstuhl sind die 3 Ebenen des Hauses leicht und problemlos zu erreichen, ebenso die barrierefreie Kaffeeterrasse, die unter schattigen Eichen einen schönen und erholsamen Ort der Ruhe bietet. Durch den vorhandenen Springbrunnen und durch die liebevolle Gestaltung der Terrasse kann man hier die Seele bammeln lassen. In den beiden Aufenthaltsräumen ist genügend Platz für eine gesellige Runde oder die Inanspruchnahme der angebotenen Betreuung.

Ausschluss der Angebotspflicht
Wir sind in der Pflege auf kein spezielles Krankheitsbild festgelegt. Senioren mit den Altersentsprechenden Diagnosen, werden von uns liebevoll und kompetent versorgt. Die Qualität der Pflege wird meist durch eine überdurchschnittliche Zahl an examinierten Pflegefachkräften gewährleistet. Zudem sind viele Mitarbeiter sehr lange im Haus. Jedoch kommen auch wir pflegerisch an unsere Grenzen. Bewohner mit aggressivem verbalem und nonverbalem Verhalten und mit Beatmungsgeräten, sowie Bewohner mit Unterbringungsbeschluss können von uns nicht aufgenommen werden. Sollte sich die Krankheit aber in diese Richtung entwickeln, sehen wir uns nicht im Stande, qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen und der Bewohner bzw. der Bevollmächtigte muss sich eine geeignete Einrichtung suchen. Selbstverständlich sind wir dabei gerne behilflich.

Einzug
Bei der Heimaufnahme sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen.
Wir sind verpflichtet, einen Anamnesebogen auszufüllen. Dass bedeutet, das wir den pflegerischen Ist–Zustand schriftlich festhalten. Dieses dient dem besseren Verständnis und gibt Aufschluss über pflegerische Notwendigkeiten. Ebenfalls benötigen wir bestimmte, persönlichen Daten des Bewohners und die Adresse des jeweiligen Ansprechpartners. Ein Mitarbeiter wird mit Ihnen diese Fragen durchsprechen. Selbstverständlich sind wir Ihnen kostenlos bei den administrativen Notwendigkeiten behilflich und stehen Ihnen beratend zur Seite, wenn es um Anträge bei Pflegekassen, Sozialämtern o. ä. geht. Gerne informieren wir Sie auch über Patientenverfügungen, Generalvollmachten und Betreuungen.

Taschengeld / Post
Da wir die Rechnungen für Friseur, Fußpflege und Apotheke begleichen, wäre es hilfreich, einen gewissen Betrag (ca. 100,00 €) gegen Quittung, einzuzahlen.
Am Ende des Monats erhalten sie eine Taschengeldabrechnung, die Sie in dem jeweiligen Bewohnerbriefkasten vorfinden, ebenso wie die Bewohnerpost. Bitte achten Sie darauf, dass das Taschengeldkonto im Haben geführt werden kann. Den Briefkastenschlüssel bekommen Sie im Dienstzimmer.

Wichtige Dokumente
Wir möchten Sie bitten, uns unbedingt die Krankenkassenkarte, Befreiungskarte und wenn vorhanden, eine Kopie der Generalvollmacht oder der Betreuungsurkunde zu überlassen. Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie oder Ihre Angehörigen, verpflichtet sind, sich bei der Gemeinde um- oder anzumelden. Eine Durchschrift dieser Meldung benötigen wir für unsere Unterlagen.

Telefon/Fernseher
Der Fernsehanschluss, sowie der Telefonanschluss werden von uns kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rufnummer lautet: 05823 - 9812 und Zimmernummer. Die Verbindungen und Dauer der Gespräche werden per PC gespeichert und die Kosten an Hand des Ausdruckes von den Bewohnern zurückgefordert. Eine Telefoneinheit kostet 0,15 €.
Bitte denken Sie auch daran, die Ummeldung bei der GEZ anzuzeigen. Falls Sie von den GEZ–Gebühren befreit sind, benötigen wir diese Bescheinigung.

Wäsche
Beim Einzug ist darauf zu achten, dass alle privaten Wäschestücke gezeichnet sein sollten. Die Namenschilder sind zu bestellen und dem Heim auszuhändigen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Schmutzwäsche von uns gesammelt und muss bis zur Zeichnung, privat gewaschen werden. Bei der Kurzzeitpflege bedürfen Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen keiner Zeichnung, da sie vom Haus gestellt werden.

Besuchszeiten:
Es existiert in unserer Einrichtung keine Hausordnung und keine Regelung der Besuchszeiten, da wir uns so weit wie möglich auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner und deren Angehörigen einstellen. Wir bitten Sie aber, die Besuche im Dienstzimmer anzumelden. Sollten Sie keine Schwester vor Ort vorfinden, betätigen Sie bitte die Besucherklingel rechts neben dem Dienstzimmer.

Notruf:
Jedes Zimmer ist mit einer Notrufanlage ausgestattet.
Der Bewohner hat die Möglichkeit, die Klingel am Bett oder in der Nasszelle zu betätigen. Des Weiteren können die Bewohner auch einen kleinen Sender um den Hals tragen, falls sie sich vom Bett entfernen. Die Warte– und Anwesenheiten werden im PC gespeichert.

Brandschutz:
Jedes Zimmer ist mit einem Rauchmelder ausgestattet und dieser ist mit einer Direktschaltung zur Feuerwehreinsatzzentrale Uelzen verbunden. Die weitere Ausstattung der Einrichtung entspricht den Auflagen des geltenden Brandschutzes und der Mindestbauheimverordnung.

Umgang mit dem Nichtraucherschutzgesetz
Das Rauchen in den Bewohnerzimmern, Nasszellen, Toiletten und Gemeinschaftsräumen ist untersagt. Es ist erlaubt, auf dem Balkon oder in der Raucherzone im Eingangsbereich (im Winter beheizt) zu rauchen.

Elektrogeräte
Mitgebrachte Elektrogeräte, wie Fön, Radio etc. müssen nach BGV A3 geprüft sein.

Fahrstuhl
Der Fahrstuhl unterliegt den Richtlinien des TÜV und wird regelmäßig gewartet. In die Bedienung des Fahrstuhls werden sie von den Mitarbeitern eingewiesen oder können sich an Hand der Beschreibungen, die Sie im Fahrstuhl vorfinden, selber zurecht finden. Die 3 Ebenen sind auch hier farblich gekennzeichnet.

Reinigung der Wohnbereiche
Die Reinigung der Bewohnerzimmer und der anderen Wohnbereiche erfolgt täglich. Hierfür existieren vorgegebene Standards, an die wir uns halten und die wir auf einem Nachweis dokumentieren. Die Reinigung an Sonn– u. Feiertagen ist ebenfalls durch einen Standard festgelegt. Ein Konzept liegt zur Ansicht bereit.

Speisepläne
Der aktuelle Speiseplan wird am Montagmorgen im Hause veröffentlicht. Auf jeder Station und an der Speisesaaltür befindet sich ein gut lesbarer Speiseplan (Schriftgröße Arial 14). Er ist in einer Höhe angebracht, die auch für Rollstuhlfahrer das Lesen ermöglicht. Auf spontane Wünsche der Bewohner, die sich auf die einzelnen Tage beziehen, ist soweit wie möglich, einzugehen. Die Kalorien pro Mahlzeit werden berechnet, aber nicht veröffentlicht, da bei einigen Bewohnern Irritationen auftreten können. Die Bewohner werden durch die BT in die Speiseplangestaltung mit einbezogen. Die Gerichte werden eventuell namentlich benannt. Die Küche hat einmal pro Woche ein Feedback der Bewohner zu dokumentieren. Dazu ist ein persönliches Gespräch mit Einzelnen oder kleinen Gruppen erforderlich. Sollten sie nicht in der Lage sein, die Speisepläne auf den Stationen zu lesen, erhalten Sie einen Speiseplan auf ihr Zimmer.

Speisesaal / Mahlzeiten / Getränke
Sie nehmen in den allermeisten Fällen an einem 4-rer Tisch Platz und bekommen Ihre Mahlzeiten auch dort serviert. Je nach Wunsch und Fähigkeit, kann die Darreichungsform der Mahlzeiten gewählt werden. Selbstverständlich können Sie jederzeit “Nachschlag“ verlangen. Auf jedem Tisch steht kostenlos Selters zur Verfügung und es wird zu jeder Mahlzeit zusätzlich ein Glas Saft gereicht. Die Tischzeiten gestallten sich wie folgt:

  Frühstück   ab 08.15 Uhr    
  Zwischenmahlzeit   ab 10.00 Uhr   (Saft, Obst, Joghurt)
  Mittagessen   ab 12.00 Uhr   (Hauptgericht, Nachtisch)
  Kaffee   ab 15.00 Uhr   (Tee, Kaffee, Gebäck/Kuchen)
  Abendbrot   ab 18.15 Uhr   (Nach Speiseplan)

Natürlich steht es Ihnen frei, sich für Ihre individuellen Essenszeiten zu entscheiden. Dieses bitte den Pflegekräften oder dem Küchenpersonal rechtzeitig mitteilen. Die Spätmahlzeit wird von der Nachtwache bei ihrem Rundgang zwischen 21.00 Uhr und 22.00 ausgeteilt. Damit Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen können, steht in jedem Zimmer eine Kiste Selters zu freien Verfügung, die bei Bedarf nachgefüllt wird. Im Speisesaal haben Sie die Möglichkeit, sich an einem Saftautomaten und einem Warmgetränk (Tee) jederzeit zu bedienen. Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sein, an den Mahlzeiten im Speisesaal teil zu nehmen, wird Ihnen das Essen auch auf dem Zimmer serviert. Bei Sonderwünschen wenden Sie sich bitte jederzeit an das Pflege– oder Küchenpersonal.

Zubereitung der Speisen
Die Speisefolge wird von einer ausgebildeten Köchin, mit einer Zusatzausbildung zur Heimköchin erstellt. An der Gestaltung des Speiseplans können Sie sich gerne beteiligen. Die Köchin wird auf Sie zukommen. An Ihrem Geburtstag wird, wenn Sie mögen, Ihr Wunschgericht gekocht. Die Speisepläne hängen eine Woche im Voraus auf den einzelnen Stationen aus. Sollten Sie gegen etwaige Speisen wie Fisch o. ä. eine Abneigung haben, so teilen Sie dieses bitte dem Pflegepersonal oder der Küche rechtzeitig mit. Diäten können auf ärztliche Verordnung verabreicht werden. Ein Konzept liegt zur Ansicht bereit. Liegt bei Diabetes mellitus erkrankten Bewohnern keine ärztliche Verordnung von Diätkost vor, erhalten diese Bewohner die nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen bestmögliche Ernährungsweise: Ausgewogene Vollkost.

Beschäftigungs- und Betreuungsangebot
Die Beschäftigungszeiten und die Betreuungsangebote hängen auf jeder Station aus, dort ist genau zu ersehen, wann und was in unserem Hause an Beschäftigung stattfindet. Die Betreuung der Bewohner, die an Demenz erkrankt sind, wird bei uns besonders bewertet.

Grund– und Behandlungspflege
Die Hilfe, die Ihnen hier zu Teil wird, richtet sich nach Ihren speziellen Bedürfnissen und Ihrer Pflegestufe. Die gesetzlichen Vorgaben der Pflegedokumentation der Pflegeplanung und der Qualitätssicherung werden von uns erfüllt und ständig überarbeitet. Die Behandlungspflege wird von examinierten Kräften und nur auf Anordnung eines Arztes ausgeführt. Zur Grundpflege gehört auch das einfache Schneiden der Nägel. Sollten Hände, Fuße oder Nägel von eventuellen Krankheiten befallen sein, wird die Nagelpflege von Profis übernommen. Selbstverständlich können Sie auch bei gesunden Nägeln, das Können einer Fußpflegerin, gegen Bezahlung, in Anspruch nehmen. Fragen sie bitte das Personal.

Heimvertrag
Da wir verpflichtet sind, mit Ihnen oder Ihrem Bevollmächtigten einen Heimvertrag zu schließen, möchte ich Sie bitten, diesen durchzulesen, sich bei Fragen an mich oder meine Mitarbeiter zu wenden und mir ein Exemplar unterschrieben zurück zu geben.

Angehörige
Angehörige sehen wir als wichtige Partner und sind auf Ihre Mithilfe angewiesen, in der Biographiearbeit und in der Eingewöhnungsphase des neuen Bewohners ist eine regelmäßige Kommunikation äußerst wichtig. An jedem 1. Donnerstag im Quartal findet ein Angehörigenabend statt. Wir treffen uns um 19.00 in Zimmer 15.

Heimfürsprecher
Die Tätigkeiten umfassen die Angelegenheiten des Heimbetriebes, wie z. B Unterbringung, Heimordnung, Verpflegung und Freizeitgestaltung. Herr Heidecke soll auch ein Bindeglied zwischen Bewohner, Angehörigem und der Heimleitung sein. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer: 05823 - 7703

Prüfergebnisse MDK und Heimaufsicht

Letzte Prüfung MDK   20.02.2006    
Letzte Prüfung Heimaufsicht   15.11.2009   (ohne Beanstandung)

Die Ergebnisse können nach Absprache mit der Heimaufsicht eingesehen werden.
Eine Prüfung MDK nach §115 hat noch nicht stattgefunden.

Internet
Bei Bedarf ist es möglich auch einen Internetanschluss für die Bewohnerzimmer herzustellen. Sie erreichen uns unter info@lietzberg.de. Die Homepage kann unter www.lietzberg.de eingesehen werden.

Anlage 1 (Angehörigenratgeber)

Anlage 2 (Kostenaufstellung)

Anlage 3 (Zusatzleistungen)

Ich hoffe, die Fülle an Informationen macht Ihnen keine Angst.
Sie sind bei uns in guten Händen und wir werden alles dafür tun, dass Sie sich hier wohlfühlen.

Sollten sie noch Fragen haben, wenden sie sich bitte vertrauensvoll an
Sabine Vogler (Heimleitung) oder an einen unserer Mitarbeiter

Erstellt von Sabine Vogler (Stand: Mai 2010)

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  Was ich noch fragen wollte ...

Was mir noch eingefallen ist und was ich unbedingt noch fragen möchte:

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  Anlage 1 (Angehörigenratgeber)

Sehr geehrte Angehörige,

auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen gern ein paar gut gemeinte Ratschläge unterbreiten, damit Sie mit den neuen Eindrücken, dem Heimeinzug und den vielen Informationen besser zurecht kommen und Sie diesen Schritt nicht als Belastung sondern als eine neue Chance erkennen.

Achte auf Deine Gedanken!
Sie sind der Anfang Deiner Taten.


Chinesische Weisheit

 

In vielen Gesprächen mit Angehörigen habe ich erfahren, dass die Entscheidung, pflegebedürftige Angehörige in ein Heim zu geben, sehr lange vor sich her geschoben wurde. Nun, da es nicht mehr anders geht, ist die Entscheidung mit einem riesigen schlechten Gewissen verbunden. Man weiß gar nicht, was man zuerst machen soll, um dieses Gefühl zu minimieren.

Um das schlechte Gewissen zu minimieren, sind viele Angehörige der Meinung, dass man jeden Tag präsent sein sollte und auf alles, was das Pflegepersonal macht, mit Arkusaugen achten muss oder, dass man dem Pflegebedürftigen mit leckeren Lebensmitteln etwas Gutes tut.

Man versucht ständig im Gespräch mit dem Pflegebedürftigen die Entscheidung zu rechfertigen und sein Gewissen zu beruhigen.

Dieses Verhalten ist ganz verständlich, aber nicht richtig, denn es geht auch anders.

Auf Grund langjähriger Erfahrungen, können wir Ihnen Möglichkeiten der Situationsbewältigung aufzeichnen, die für alle Beteiligten von Vorteil sein können.

Versuchen Sie nicht, dem Pflegebedürftigen gegenüber die Situation ständig zu erklären und zu rechtfertigen. Sie haben sich lange Gedanken gemacht und diese Lösung für die geeignetste gehalten. Und das ist gut so.

Wir alle versuchen es ihrem Angehörigen so schön und angenehm wie möglich zu machen. Sie können uns dabei helfen, indem sie beruhigend auf den Pflegebedürftigen einwirken und Sie als Partner der Pflegekräfte sehen. Wir verfolgen alle dasselbe Ziel.

Hier ein paar Ideen, die Sie ganz einfach umsetzen können und die eine enorme Wirkung haben.

Wie wäre es, mit einem CD-Player und vielleicht mit sanfter Wellnessmusik, mit Meeresrauschen oder ähnlichem ...

oder mit einer beruhigenden Streichelmassage der Hände oder der Füße. Das geht ganz einfach und wird beiden Seiten Ruhe und Verbundenheit vermitteln. Besorgen Sie sich doch bei einem Ihrer Besuche in der Drogerie oder Apotheke ein wohlriechendes Massageöl und streichen Sie dieses ohne Hektik auf die Hände oder die Füße. Sie werden sehen, es ist ganz einfach und hinterlässt wahrscheinlich eine beeindruckende Wirkung.

 

Anwendungen Lavendel
Hier ein paar Informationen und Vorschläge - Quellenangabe: Wikipedia
Nach dem Europäischen Arzneibuch ist Lavendelöl ein Heilmittel. Es hat eine beruhigende, krampflösende Wirkung auf den Organismus und vermindert Rheumaschmerzen. Es wird daher häufig in Heilbädern verwendet. Auf der Haut ist Lavendelöl nicht reizend und wird deswegen oft in konzentrierter Form (wenige Tropfen reines ätherisches Öl) zur Linderung von Verbrennungen, Sonnenbrand oder Mückenstichen eingesetzt. Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass sich die Schlafqualität und -dauer in einem mit Lavendelöl beduftetem Raum verbessert. Auch eine antimikrobielle Wirkung ist festgestellt worden. Nebenwirkungen sind nach Angaben des Europäischen Arzneibuches bislang nicht bekannt, in Dosen über 1 g jedoch soll das ätherische Öl Somnolenz (Benommenheit) hervorrufen. Selbstverständlich sind auch andere Öle geeignet, wie zum Beispiel: Rose oder Melisse

 

Auch eine sanfte Kopfmassage mit einer weichen Babyhaarbürste wird ihre Wirkung nicht verfehlen. Trauen Sie sich einfach.

Bitte unterstützen Sie uns auch bei unserer Biografiearbeit, die so wichtig ist, um bestimmte Verhaltensmuster verstehen zu können oder auf Vorlieben und Abneigungen reagieren und um diese in der Pflegeplanung berücksichtigen zu können. Erstellen Sie einen schön beklebten oder dekorierten Schuhkarton und versehen diesen mit einem Foto Ihres Angehörigen und natürlich mit dem Namen. Füllen Sie diesen bitte mit 4 -5 Erinnerungstücken. Das können Fotos oder alte Schmuckstücke sein, Mitbringsel aus einem Urlaub, Trockenblumen, ein Lieblingskleidungsstück oder ein Fotoalbum. Lassen Sie Ihrer Fantasie und Ihren Möglichkeiten freien Lauf. Beim Besprechen der einzelnen Erinnerungsstücke erfahren Sie vielleicht noch Geschichten, die Ihnen bis heute selber fremd waren.

Nutzen Sie diese Ratschläge und Sie werden sehen, das schlechte Gewissen, das normaler Weise, sowieso keine Berechtigung hat, wird sich ganz schnell verabschieden, weil sie mit Ihrem Angehörigen innige und schöne Momente erleben können, für die in der Häuslichkeit vielleicht keine Zeit oder Gelegenheit vorhanden war.

Ihr Lietzberg - Team
Sabine Vogler (Heimleitung)

 

Für eine Rückmeldung, gerne auch schriftlich, wären wir sehr dankbar.

Erstellt von Sabine Vogler (Stand: Mai 2010)

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  Anlage 2 (Kostenaufstellung / ab 01.10.2014)

 Unterkunft 14,14 €   Investitionskosten  
 Verpflegung 4,80 €   vom Landkreis bei Kurzzeitpflege 18,66 € 
 gesamt 18,94 €     
 Stufe G 26,24 €   Doppelzimmer 19,25 € 
 Stufe I 39,19 €   kleines EZ 21,09 € 
 Stufe II 50,86 €   großes EZ 22,90 € 
 Stufe III 64,65 €     

So können Sie nachvollziehen, wie sich die einzelnen Tagespreise zusammensetzen:
rot + blau + grün = Tagespreis ( x 30,42 Tage = Monatspreis)

Stufe G   Preise für Selbstzahler  Gesamt  Pflegekasse  Eigenanteil
63,84 €   Sozialamt 1.942,01 €  0,00 €  1.942,01 € 
66,27 €   pro Tag für ein    kleines Einzelzimmer 2.015,93 €  0,00 €  2.015,93 € 
68,08 €   pro Tag für ein    großes Einzelzimmer 2.070,99 €  0,00 €  2.070,99 € 
64,43 €   pro Tag für ein    Doppelzimmer 1.959,96 €  0,00 €  1.959,96 € 

Stufe I     Preise für Selbstzahler  Gesamt  Pflegekasse  Eigenanteil
76,79 €   Sozialamt 2.335,95 €  1.023,00 €  1.312,95 € 
79,22 €   pro Tag für ein    kleines Einzelzimmer 2.409,87 €  1.023,00 €  1.386,87 € 
81,03 €   pro Tag für ein    großes Einzelzimmer 2.464,93 €  1.023,00 €  1.441,93 € 
77,38 €   pro Tag für ein    Doppelzimmer 2.353,90 €  1.023,00 €  1.330,90 € 

Stufe II    Preise für Selbstzahler  Gesamt  Pflegekasse  Eigenanteil
88,46 €   Sozialamt 2.690,95 €  1.279,00 €  1.411,95 € 
90,89 €   pro Tag für ein    kleines Einzelzimmer 2.764,87 €  1.279,00 €  1.485,87 € 
92,70 €   pro Tag für ein    großes Einzelzimmer 2.819,93 €  1.279,00 €  1.540,93 € 
89,05 €   pro Tag für ein    Doppelzimmer 2.708,90 €  1.279,00 €  1.429,90 € 

Stufe III   Preise für Selbstzahler  Gesamt  Pflegekasse  Eigenanteil
102,25 €   Sozialamt 3.110,45 €  1.550,00 €  1.560,45 € 
104,68 €   pro Tag für ein    kleines Einzelzimmer 3.184,37 €  1.550,00 €  1.634,37 € 
106,49 €   pro Tag für ein    großes Einzelzimmer 3.239,43 €  1.550,00 €  1.689,43 € 
102,84 €   pro Tag für ein    Doppelzimmer 3.128,39 €  1.550,00 €  1.578,39 € 

Der Eigenanteil, bei einer stationären Aufnahme, kann sich um den Zuschuss des Sozialhilfeträgers verringern.

Die Kurzzeitpflege in Stufe III beträgt max. 25 Tage.

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  Anlage 3 (Zusatzleistungen)

Katalog zur Zusatzvereinbarung über Sonderleistungen nach § 88 SGB XI

Das Heim und der Bewohner können über das Maß des Notwendigen hinausgehende zusätzliche pflegerisch betreuende Leistungen sowie besondere Komfortleistungen bei Unterkunft und Verpflegung gegen Entgelt als Zusatzleistungen nach § 88 SGB XI gesondert schriftlich vereinbaren.

Folgende Leistungen, die über das Maß des Notwendigen hinausgehen, werden von uns angeboten. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, die einzelnen Angebote im Bedarfsfall in Anspruch nehmen zu wollen.

*
Begleitung zum Arzt und zu kulturellen Veranstaltungen außerhalb des Hause     je angefangene 20 Min     8,00 €
*
Unkostenbeitrag für getätigte Einkäufe (Wunschliste)     pro Einkauf     1,00 €
*
Überweisungen vom Taschengeld je Überweisung     je Überweisung     5,00 €
*
Essengabe auf dem Zimmer, ohne pflegerische Notwendigkeit     pro Mahlzeit     1,50 €


Die Zusatzvereinbarungen sind im Anhang zum Heimvertrag enthalten und dienen hier nur zur Information.

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  Druckversion (pdf)

Allgemeine vorvertragliche Information nach § 3 Abs. 2 und 3 WBVG

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